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PostDateIconMontag, den 24. Oktober 2011 um 10:06 Uhr

Lokales Antibiotikum stoppt Zeckenkrankheit

Die Lyme-Borreliose ist hierzulande die häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit. Ein lokal aufgetragenes Antibiotikum könnte beim Menschen ihre Entwicklung nach einem Zeckenstich verhindern. Forscher der LMU München, des Leipziger Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) und der Züricher Pharmafirma Ixodes testen derzeit ein Gel, das nach Zeckenbiss auf die Einstichstelle aufgetragen wird und Borrelien-Erreger abtötet. Die Borrelien sitzen noch einige Tage nach dem Stich nur in einer rund Zwei-Euro-Münze-großen Region der Haut und vermehren sich, ehe sie mit der Besiedelung des Körpers beginnen. Das drei Tage lang per Gel aufgetropfte Antibiotikum trocknet unter einem Pflaster ein, dringt in die Haut und tötet die Borrelien.Speziell in den ersten drei Tagen nach dem Stich reicht nach der Zeckentfernung ein lokal aufgetragenes Antibiotikum als vorbeugende Maßnahme. Azithromycin bietet sich hier an.Ein Azithromycin-Gel wurde im Tierversuch getestet, bisher erfolgreich - denn bei allen Versuchstieren verhinderte die Anwendung eine Infektion nach Stichen Borreliose-infizierter Zecken. Auch die ersten Tests an Menschen verliefen positiv und ohne Nebenwirkungen.

 

Das ist ja zum Schießen - der Witz des Tages

Hubert hat ein Jagdbuch geschrieben und liest in einer größeren Runde seinen Freunden und deren Ehefrauen daraus vor. „Wie schrecklich“, meldet sich da die Frau eines Jagdkumpans, „da kommt ja auf jeder Seite ein totes Tier vor.“ „Nun ja“, verteidigt sich Schriftsteller Hubert, „ich wollte nur die Handlung etwas lebendiger machen.“